Etosha Nationalpark in Namibia

Der Besuch des Etosha Nationalparks gehört zu den Highlights der Namibia Reise. Alle großen Wildtiere leben dort, außerdem bietet der Etosha zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, ist frei von Malaria und mit regulären Kleinwagen befahrbar.

Der östliche Teil von Etosha

Der östliche Teil von Etosha

Der östliche Teil vom Etosha Nationalpark

Mit einer Länge von 130 km und einer Breite von 50 km, also einem Viertel der Gesamtfläche des Etosha Nationalparks, ist die Etosha-Pfanne die bei weitem größte Salzpfanne in Afrika und zudem das markanteste Merkmal im östlichen Teil des Etosha Nationalparks. Hast du gewusst, dass die Etosha-Pfanne sogar aus dem Weltall sichtbar ist?

Die Etosha Pfanne

Die Etosha Pfanne

Der östliche Teil besitzt eine hohe Vielfalt an Savannen und Prärien, sowie weite offene Graslandschaften mit großen Kameldornbäumen gemischt mit Mopane Bäumen. Diese vielfältige Vegetation erklärt die enorme Anzahl an Wildtieren, die im Park vorhanden ist.

Du erreichst den östlichen Teil Etoshas von Tsumeb über die B1 bis zum Von Lindequist Tor. Vom Tor ist es nur ein kurzer Weg zum Namutoni Camp. Das Anderson Tor am südlichen Ende des Parks kannst du von der C38 über Outjo erreichen. Das erste Camp ist Okaukuejo.

Anderson Gate

Anderson Gate

Die drei Hauptcamps Okaukuejo, Halali und Namutoni befinden sich in diesem Teil und liegen jeweils ca. 75 KM voneinander entfernt.

Der westliche Teil vom Etosha Nationalpark, erst seit April 2013 für Touristen eröffnet.

Der westliche Teil vom Etosha Nationalpark, erst seit April 2013 für Touristen eröffnet.

Der westliche Teil vom Etosha Nationalpark

Der westliche Teil des Parks – links vom Okaukuejo Camp – ist exklusiv für Reiseanbieter mit speziellen Genehmigungen, wie auch TRAVELKID Fernreisen, zugänglich und du kannst eine Nacht im Dolomite Camp verbringen. Das Dolomite Camp ist durch das Galton Gate an der westlichen Grenze des Parks erreichbar. Man benötigt allerdings eine Reservierung für das Dolomite Camp, um Zugang durch das Galton Gate zu bekommen und um diesen Bereich zu besuchen.

Dolomite Camp

Dolomite Camp

Die Landschaft und Vegetation ist sehr unterschiedlich in den südwestlichen und westlichen Teilen des Parks. Durch die eher hügelige Landschaft entsteht ein komplett anderes Naturerlebnis. Wir haben in dieser Region, auf Grund der zahlreichen Büsche und Sträucher, viel weniger Tiere gesehen.

Die Tiere sind im westlichen Teil, rundum Dolomite Camp, schlechter zu sehen

Die Tiere sind im westlichen Teil, rundum Dolomite Camp, schlechter zu sehen

Die Strecke von Okaukuejo bis Dolomite betragt ungefähr 175 km. Bei einem Tempo von 20 KMH (damit du etwas siehst) bis 60 KMH (maximales Tempo) dauert die Strecke ziemlich lange und ist dieser Teil mit Kleinkindern vielleicht nicht so empfehlenswert.

Die Schotterstrasse zwischen Dolomite Camp und Okaukuejo ist 145 km und nicht immer interessant!

Die Schotterstrasse zwischen Dolomite Camp und Okaukuejo ist 175 km und nicht immer interessant!

Übernachtung im Park

Die drei Hauptcamps Okaukuejo, Halali und Namutoni, im östlichen Teil Etoshas, sind gut mit Restaurants, Läden, Souvenirläden, Schwimmbädern und Tankstellen ausgestattet. Die Camps bieten diverse Unterkunftsmöglichkeiten, die von Camping bis hin zu Chalets mit direktem Blick auf mit Flutlicht angestrahlte Wasserlöcher reichen. Weil diese Camps Staatsunterkünfte sind, sind sie nicht die besten Unterkünfte und auch ziemlich touristisch.

Okaukuejo Campsite

Okaukuejo Campsite

Etwas weiter im Inneren des Parks befinden sich exklusivere Camps für Reisende mit gehobenen Ansprüchen. Im Westen das Dolomite Camp und im Osten das Onkoshi Camp. Obwohl der Name anders vermuten läßt, kannst du hier nur eine Unterkunft im Zimmer buchen und ist Zelten nicht erlaubt.

2015 wird die Olifantsrus Campsite, zwischen Dolomite Camp und Okaukuejo, eröffnet. Eine Basic-Campsite mit nur 10 Stellplätzen.

Es wird am Wasserloch Okaukuejo nie langweilig!

Es wird am Wasserloch Okaukuejo nie langweilig!

Die touristische Hauptsaison für Namibia beginnt im Juli und endet etwa Anfang November. Buchungen für diesen Zeitraum, ebenso für die Osterferien, solltest du möglichst früh abschließen, sonst ist es durchaus möglich, dass ich keinen Übernachtungsplatz für dich mehr bekomme. Es gibt in den Parks nur wenig Familienzimmer, auch deswegen macht es durchaus Sinn, deine Übernachtungen frühzeitig zu buchen.

Übernachtung außerhalb vom Nationalpark

Wenn es nicht mehr möglich ist, im Park zu übernachten, muss ich auf die Unterkünfte außerhalb des Nationalparks ausweichen. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Übernachtung schlechter ist! Vor allem im Osten arbeitet TRAVELKID Fernreisen lieber mit dem Onguma Bush Camp, 2 KM außerhalb vom Park und nützen wir Namutoni wenig. Im Süden ist das Etosha Safari Camp, 9 KM vor dem Anderson Gate, empfehlenswert. Die Untrkünfte außerhalb vom Nationalpark sind durchaus schöner, kleiner, weniger touristisch und luxuriöser.

Die Wildtiere haben auf den Schotterstraßen immer Vorrang.

Die Wildtiere haben auf den Schotterstraßen immer Vorrang.

Das Fahren im Etosha Nationalpark

Tagsüber hast du die Möglichkeit selbstständig durch den Park zu fahren. Du darfst auf den Schotterstraßen maximal 60 KMH fahren. Gut gepflegte Schotterstraßen führen zu den Wasserlöchern, wo du die Tiere am besten beobachten kannst. Aber Begegnungen mit den Wildtieren direkt auf oder neben den Straßen sind durchaus möglich. Es gibt einige gekennzeichnete Toiletten.

Der Nationalpark ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Danach schließen die Tore, auch zur Campsite! Wenn du noch nicht genug Tiere gesehen hast, kannst du am Abend bei den beleuchteten Wasserlöchern das Wild weiter beobachten.

Die Wildtiere vom Auto aus hautnah erleben.

Die Wildtiere vom Auto aus hautnah erleben.

Die Öffnungszeiten ändern sich wöchentlich und sind abhängig von Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Bitte checke die exakten Zeiten vor Ort!

Im April Sonnenaufgang ca. 06.00 Uhr, Sonnenuntergang ca. 17.45 Uhr Im Juli Sonnenaufgang ca. 06.30 Uhr, Sonnenuntergang ca. 17.30 Uhr Im Oktober Sonnenaufgang ca. 06.15 Uhr, Sonnenuntergang ca. 19.00 Uhr

Wenn du lieber an einer geführten Safari teilnehmen willst, kannst du bei der Rezeption nach den Möglichkeiten fragen und eine Safari buchen.

Wasserloch Halali

Wasserloch Halali

Die Eintrittspreise (2014) für Etosha sind am jeweiligen Tor zu bezahlen:

  • Erwachsene (ausländisch): 80,00 NAD pro Tag
  • Kinder unter 16 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt
  • Fahrzeuge mit weniger als 10 Sitzen: 10,00 NAD pro Fahrzeug pro Tag

Wildtiere

Es ist kein Geheimnis, dass du die Wildtiere am besten an einem Wasserloch beobachten kannst. Besonders während der Trockenzeit (Juli – September) sind die Tiere auf diese permanenten Wasserquellen angewiesen. Bei den größeren Wasserlöchern kannst du große Herden von Zebras und Springböcken zusammen mit Oryxantilopen und badenden Elefanten beobachten. Wir haben teilweise bis zu 200 Tiere zählen können. Wir haben über die Wildtiere am Wasserloch von Etosha einen anderen Bericht veröffentlicht.

Vielfalt am Wasserloch

Vielfalt am Wasserloch

Der Etosha Nationalpark beheimatet außerdem vier der Big5. Elefanten und Löwen sind weit verbreitet, der Leopard ist etwas schwieriger zu finden. Eines der beleuchteten Wasserlöcher ist der perfekte Ort um das Nashorn zu sichten.

Wasserloch Okaukuejo am Abend

Wasserloch Okaukuejo am Abend

Kleinere Säugetiere, die im Nationalpark beheimatet sind, sind Schakal, Löffelfuchs, Warzenschwein, Honigdachs und Stachelschweine. Vogelbeobachter werden die Regenzeit (Januar – März) im Etosha lieben. Nach starken Regenfällen zieht die mit Wasser gefüllte Pfanne eine Schar von Flamingos an. Mehr als 340 verschiedene Vogelarten wurden im Etosha Nationalpark gezählt.

Sekretaris Vogel

Mein Geheimtipp!! Beim Informationszentrum Okaukuejo findest du ein Informationsheft, in dem Gäste hineinschreiben, welche Tiere sie wann und wo gesehen haben. Vielleicht hast du dann eine Idee, wo sich dein Lieblingstier hoffentlich aufhält.

Hier findest du andere Beiträge:

> Bilder und Fotos von einer Namibia Reise
> Die Ureinwohner von Namibia: Himba Damara und Buschmänner
> Reiten und Reiterferien in Namibia

Ich möchte das nächste Mal den Leopard sehen. Weißt du wo er sich aufhält???

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