Safari mit Kindern im Yala Nationalpark Sri Lanka

Der Yala Nationalpark im Südosten von Sri Lanka ist der meistbesuchte und bekannteste Nationalpark des Landes. Spektakulär sind sicherlich die Elefantenbeobachtungen, echt bekannt ist der Park natürlich für seine Dichte an Leoparden. Während deiner Sri Lanka Rundreise mit den Kindern solltest du genau hier eine Safari machen.

Tissamaharam ist Ausgangspunkt für Safaris im Ruhana Nationalpark, so wie der Yala Nationalpark im Südosten von Sri Lanka eigentlich heißt. Der Yala Nationalpark wurde im Jahr 1938 als erster Nationalpark Sri Lankas gegründet. Danach wurde der Nationalpark ständig erweitert und umfasst heute eine Fläche von 1.500km2. Der Yala Nationalpark ist vor allem für seine faszinierende Tierwelt berühmt.

Die Landschaft im Nationalpark Yala gleicht einer afrikanischen Dornbuschsavanne. Rundherum wachsen üppige Monsunwälder, die von den beiden Flüssen Menik Ganga im Osten und Kumbukkan Oya im Westen bewässert werden und die kleinen Wasserlöcher im Nationalpark speisen. Der Nationalpark Yala grenzt im Süden an den Indischen Ozean, wo die Vegetation an den Lagunen und Mündungen der Flüsse besonders dicht ist. Vor allem nach der Regenzeit zeigt sich der Yala Nationalpark von seiner farbenprächtigsten Seite. Tausende Wildblumen, Wasserlilien und Kletterpflanzen färben die smaragdgrüne Landschaft in bunte Farben.

Eindrucksvoll sind auch die Felsformationen und der bekannte Elefantenfelsen ist während deiner Safari in Sri Lanka beeindruckend im Hintergrund anwesend.

Faszinierende Tierwelt des Yala Nationalparks

Obwohl ein Besuch in der Trockenzeit zwischen Oktober und Januar die beste Reisezeit für Elefantenbeobachtungen ist, kannst du die Dickhäuter während einer Safari in Sri Lanka das ganze Jahr durch antreffen. Auch Büffel, Languren, Makaken, Sambarhirsche, Axishirsche, Wildschweine und Lippenbären sammeln sich an den vielen Wasserlöchern. Spektakulär ist sicherlich das Vogelleben in der savannenartigen Natur. Wir haben zum Beispiel Pfaue, Pelikane, Großstörche und Löffelreiher gesichtet. In Küstennähe fühlen sich 5 Arten der bedrohten Meeresschildkröten wohl. Außerdem wirst du bei den Wasserlöchern Krokodile sehen können.

Bekannt ist der Yala Nationalpark natürlich wegen seiner Leoparden. 30 Leoparden leben auf dem Gebiet des Nationalparks, Yala hat damit die dichteste Leopardenpopulation weltweit.

Auf Safari im Yala Nationalpark

Tissamaharam ist Ausgangspunkt für Safaris im Yala Nationalpark. Der Park wird am besten von Dezember bis Mai besucht, ab Februar ist die beste Zeit, um Leoparden anzutreffen, Elefanten kannst du das ganze Jahr durch antreffen. In der Trockenzeit von August bis Oktober wird der Park manchmal geschlossen.

Die Safaris im Nationalpark Yala finden morgens, so ab 6 Uhr statt. Oder am Abend in der Dämmerung, so ab 15.00 Uhr, weil genau dann die Wildtiere zu den Wasserlöchern kommen.

Du darfst den Yala Nationalpark nicht auf eigene Faust besuchen. Während deiner TRAVELKID Sri Lanka Reise buchen wir einen Jeep mit Führer für dich. Gemeinsam mit 100 !! anderen Jeeps können 100 KM Schotterpisten, die vor allem an Wasser- und Futterstellen vorbei führen, erkundet werden. Damit hast du gute Chancen einem Wildtier zu begegnen.

Alternative Uda Walawe Nationalpark

In vielen Reiseberichten wirst du lesen, dass es im Uda Walawe Nationalpark viel ruhiger ist. Der Grund ist ganz einfach und vergleichbar mit Safaris im Minneriya Nationalpark, in der Nähe von Sigiriya. Im Uda Walawe Nationalpark befinden sich eigentlich nur Vögel und Elefanten und diese dann in kleineren Mengen. Auch steht das Gras sehr hoch und das Gebüsch ist sehr dicht. Dadurch sind kleine Tiere wie Mangoose, Wildschweine oder Hirsche viel schwieriger zu sehen. Sogar Elefanten wissen sich in dem Gebüsch gut zu verstecken. Wenn es darum geht, etwas zu sehen, dann ist der Nationalpark Yala definitiv besser.

Mein Reisetipp

Obwohl du im Yala Nationalpark durchaus auch alleine mit Führer und Jeep auf den Schotterstrassen fahren wirst, solltest du damit rechnen, dass es manchmal sehr chaotisch zugeht. Die Führer stehen untereinander in Verbindung und wenn jemand ein Wildtier beim Wasserloch gesichtet hat, spricht sich das schnell herum. An sich dürfen die Safari Jeeps die Schotterstrasse nicht verlassen, aber – weil der Führer seinen Gästen doch einen Blick auf das Wildtier verschaffen möchte – entstehen Staus, wird doppelt und dreifach geparkt und ist ein Weiterkommen erst dann möglich, wenn das Wildtier sich wieder ins Gebüsch begibt. Deswegen mein Reisetipp: nimm die Anzahl der Jeeps einfach in Kauf. Die Elefanten halten sich in freier Wildbahn auf und können jederzeit gehen.

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